Bildgesteuerte Strahlentherapie (IGRT)

Optimale Schonung der umliegenden Risikostrukturen

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Um eine sichere, präzise und schonende Bestrahlung zu gewährleisten, ist eine immer gleichbleibende Lagerung Ihres Körpers und somit des Tumors während aller Bestrahlungssitzungen erforderlich.

Technisch wird dies durch die sogenannte bildgesteuerte Strahlentherapie (IGRT = „image guided radiotherapy“) unterstützt.

Im Linearbeschleuniger ist eine vollständige Röntgeneinheit integriert. Die Röntgeneinheit kann durch Rotation um den Patienten eine sogenannte Cone-Beam-CT aufnehmen.

Zur Kontrolle Ihrer aktuellen Lagerung zur Bestrahlung wird die Cone-Beam-CT mit der Bestrahlungs-Planungs-CT, die vor Ihrer Bestrahlung angefertigt wurde, abgeglichen. Falls Abweichungen auftreten, werden diese durch Verschiebung des Bestrahlungstisches ausgeglichen, noch bevor die Bestrahlung beginnt.

Während der Bestrahlungsserie kann sich das Tumorvolumen und die Lage sowie Füllmenge der inneren Organe (z.B. Harnblase, Enddarm) verändern. Durch die bildgeführte Strahlentherapie wird dies erkannt und die Strahlführung zielgenau angepasst.

Die bildgesteuerte Strahlentherapie hilft uns die Präzision Ihrer Therapie zu erhöhen, indem bei bestmöglicher Dosisabdeckung die Sicherheitssäume für restliche Lagerungsunsicherheiten verringert werden und somit gesundes Gewebe und umliegende Risikostrukturen optimal geschont werden.

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Dr. med. Adrian Staab
Zentrum für Strahlentherapie

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu Ablauf und Zielsetzung einer strahlentherapeutischen Behandlung in einem persönlichen Gespräch.

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