Prostata­karzinom

Das Prostatakarzinom geht vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) aus und gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Häufig infiltriert das Prostatakarzinom die umschließende Kapsel, so dass eine radikale Entfernung der Prostata nicht möglich ist. Deshalb finden sich bei ca. 50 % der Patienten nach erfolgter Operation noch mikroskopische Tumorreste. Weiterhin kommt es nach erfolgter Operation häufig zu Harninkontinenz und Verlust der Erektionsfähigkeit.

Die Strahlentherapie ist hier von Vorteil. Bezüglich Heilungschancen bestehen keine Unterschiede zwischen der kompletten operativen Entfernung der Vorsteherdrüse und einer Bestrahlung. Durch technologische Fortschritte ist es inzwischen möglich, Bestrahlungsdosen bis ca. 80 Gy zu applizieren. Hierdurch steigen die Heilungschancen der Patienten.

 

Durch die moderne Strahlentherapie kann die Prostata präzise und millimetergenau bestrahlt werden. Blase und Enddarm werden geschont und somit schwerwiegende Nebenwirkungen vermieden. Somit ist die Strahlentherapie eine schonende Alternative zur Operation.
Viele Patienten bleiben nach erfolgter Bestrahlung der Prostata dauerhaft beschwerdefrei.

Im Zentrum für Strahlentherapie Dr. Adrian Staab steht den Patienten ein Linearbeschleuniger der neuesten Generation zur Verfügung. Dieses Gerät ist eine absolute Neuheit und ist nur an wenigen Zentren in Deutschland im Einsatz. Durch Anwendung der RapidArc®-Technologie

  • verkürzt sich zu einem deutlich die Behandlungszeit von 20 bis 30 Minuten auf ca. 5 Minuten.
  • erfolgt eine präzisere und schnellere Behandlung als durch herkömmliche Geräte.
  • treten durch die hohe Präzision des Gerätes und eine kürzere Behandlungszeit weniger Nebenwirkungen auf.
  • Der Patientenkomfort verbessert sich deutlich.

Fazit:

Moderne, für den Patienten komfortablere Strahlentherapie ist eine sinnvolle Alternative zur Operation bei der Behandlung des Prostatakarzinoms.
Dauerhafte Nebenwirkungen nach Bestrahlung des Prostatakarzinoms sind selten.
Viele Patienten bleiben nach erfolgter Bestrahlung der Prostata dauerhaft beschwerdefrei.